Das Hohe Venn im Sommer

Das Hohe Venn gilt als ein in Europa einzigartiges Hochmoorgebiet. Hier liegen mit 4100 Hektar die größten Naturschutzgebiete Belgiens. Die hohen Niederschlagsmengen ließen seit der letzten Eiszeit ( etwa 7500 Jahre) großflächige Hochmoore entstehen.

Die meterdicken Torfschichten im Venn entstanden durch Wachstum und Teilverrottung der Vegetation, insbesondere der Torfmoose. Von den ehemals fast 1000 Hektar Moorgebiet sind heute noch etwa 100 Hektar in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Die ausgedehnten, unbewirtschafteten Torfheiden sind vom Pfeifengras bewachsen. Sie sind das Ergebnis von Entwässerung und Übernutzung durch die Eifler Landwirtschaft, der viele Moore und ursprüngliche Wälder zum Opfer gefallen sind.

Knorrige Moorbirken, Buschgruppen der Öhrchenweide und vereinzelte Fichten und Ebereschen geben der Landschaft eine oft bizarre Silhouette. Große Teile des Hohen Venns wurden in preußischer Zeit mit Fichten aufgeforstet. Zu den seltenen Tieren des Venns gehört das Birkhuhn, dessen Nahrungsgrundlage die Früchte der Blau-, Rausch- und Preiselbeersträucher bilden.

Detaillierte Informationen zum Hohen Venn in www.eifeltour.de | wikipedia

Hohes Venn in Karte finden

Wandern im Hohen Venn

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